"Darum wird der Mann Vater und Mutter verlassen und sich an seine Frau binden, und die zwei werden ein Fleisch sein? Sie sind also nicht mehr zwei, sondern eins. Was aber Gott verbunden hat, das darf der Mensch nicht trennen." (Matthäus 19,4-6)
Jedem Paar, das sich traut, gilt ein herzlicher Glückwunsch. Unsere Zeit kennt oft nur Unverbindlichkeiten und Lebensabschnittsmeinungen. Die Trauung vor dem Altar aber ist ein überwältigender Beweis echter Treue, so wie auch Gott zu uns treu ist. Viele Vorbereitungen gibt es für das verlobte Paar zu bedenken. Hier das Wichtigste zur kirchlichen Trauung, wobei das standesamtliche Ja vorausgehen sollte.
Planen Sie bitte möglichst frühzeitig Ihren Hochzeitstag gemeinsam mit uns, indem Sie mit dem Pfarrbüro Kontakt aufnehmen.
Die Trauung findet in unserer Pfarrei zumeist an einem Samstag statt.
Bei der Anmeldung geben Sie bitte Ihre Taufscheine (Taufurkunden) ab, die Sie in jenem Pfarramt anfordern, in dem Sie getauft wurden. Sie dürfen nicht älter als ein halbes Jahr sein.
Zum Gelingen Ihrer Ehe sollten Beide nach Möglichkeit auch eines der Ehevorbereitungsseminare besuchen, die in unserem Dekanat regelmäßig angeboten werden. Die Termine für die Brautleutetage erfahren Sie im Pfarramt.
Der Priester oder Diakon nimmt unmittelbar nach Ihrer Anmeldung im Pfarrbüro mit Ihnen Kontakt auf und vereinbart ein Traugespräch. Dabei wird nicht nur das Eheverständnis der Kirche erläutert, es geht auch um die Gestaltung der Trauung, die Lesungen, die Musik, den Blumenschmuck und vieles mehr.
Bitte berücksichtigen Sie, dass erst nach dem Traugespräch eine Zulassung zur Trauung erfolgen kann. Nur bei diesem persönlichen Gespräch können nämlich alle Formalitäten und Voraussetzungen auch genau geklärt und besprochen werden.
Denken Sie bitte daran, dass zur Gestaltung einer kirchlichen Trauung in einer Kirche auch Lieder und Texte verwendet werden, die dem Anlass entsprechen.